26
Jun
09

Twitterscheiss

In Anbetracht des leider ausgefallenen kaffeeSATZes, muss ich irgendwo hin mit der Energie. Sie werden entschuldigen, dass ich nicht nur beim Spiegel geblieben bin.

„Das Volk twittert die Freiheit“ scheibt der SPIEGEL diese Woche in seiner Titelgeschichte zum Iran und ruft „Die digitale Revolution“ aus. Twitter erlebt seinen Hype, während das Service selbst schon ein alter Hut ist; positivistisch kann gern auch „Alltagsrealität“.

Inzwischen sind die 140 Zeichen die jeder mit beliebigen Umfang, Inhalt und einer selbst zugelegten Identität ins WorldWideWeb trällern kann, allgemein bekannt.

Instanzen wie die Tagesschau berichten über die „Twitterrevolution“ im Iran, selbsternannte Qualitätszeitungen wie die Presse berufen sich auf die Informationen einzelner Twitterer („persiankiwi“) und der schon eingangs erwähnte SPIEGEL schreibt darüber, wie wichtig die Informationsverbreitung via Twitter ist, verpixelt aber den Usernamen des eh schon bekannten „persiankiwi“. (Von dem wir hoffen, dass seine Twitterabstinenz seit dem 24. Juni keine schlimmeren Gründe hat).

Doch auch wenn Twitter anscheinend die einzige Quelle ist, können wir den Iran nicht durch die Lektüre von „Twitter-News“ verstehen. Wir können, mit etwas Glück und gutem Englisch eine Ahnung davon bekommen, was in Teheran passiert.

Ich bin ja auch begeistert, dass zahlreiche europäische User ihre „Location“ auf „Teheran“ geändert haben. Meine letzte Hoffnung ist, dass dahinter die naive Motivation steckt, wirkliche Teheraner vor der Suche der Regimetreuen zu schützen.

Nächste Solidaritätsaktion: Das „Green Overlay“, jeder Twitterer hat ein Profilbild und kann dieses mit wenigen Mausklicks in grüne Farbe tauchen. Das sieht nicht gut aus, macht den zahlreichen Iranern die im Moment deren „Updates“ folgen aber sicher jede Menge Mut. Wie blöd diese simpelste Form des politischen Engagements ist, fällt schwer in Worte zu fassen. Vielleicht genügt eine kurze Erinnerung an „Free Tibet“, auch da zierte das Logo der Bewegung zahlreiche Twitteraccounts und jetzt weiß schon kaum einer mehr, wo Tibet eigentlich liegt. Geschweige denn, den Namen der Hauptstadt.

Wem der Vergleich nicht reicht, der stelle sich die Frage, wie groß der Aktionismus und die Solidarität ist, die über das einfärben des eigenen Konterfeis hinaus geht.

Wenn dann jemand twittert „dolles ding: nach drei jahren hat jetz mein netzteil jetzt einen wackelkontakt“, dann sind wir schon froh, dass zumindest beim Profilbild der Iraner gedacht wird, deren Land gerade von einem politische Wackelkontakt im Kopfe von Ajatollah Ali Chamenei und Mahmud Ahmadinedschad beschäftigt wird.

Ich lasse mir gern Tatenlosigkeit vorwerfen, aber ich gehe lieber mit einem unsolidarischen Profilbild durch die Welt und habe ob meiner Tatenlosigkeit ein schlechtes Gewissen, als mit dem grünen Heiligenschein über dem Gesicht zufrieden, dumm und glücklich zu sein.

P.S. Das war, nun ja, kein Bericht mehr, aber ein WebWatch (oder WebWatsche) für das FAZIT (Achtung: print!).

Das in der Webcommunity eh alle super sind is ja klar: “Jetzt endlich entfaltet sich die revolutionäre Kraft des Internet [...] Worüber jahrelang nur theorisiert wurde, ist in Iran Realität geworden” – Norbert Bolz. SPIEGEL Nr. 26 s. 116.

Schöne Revolution.

16
Jun
09

Ode an den Alten Mann – lasst ein paar am Leben

Zumindest im Allgemein muss ich bekennen, das Alte Männer gar nicht so schlimm sind, wie ich vor fünf Jahren noch gedacht habe. Im Speziellen muss ich natürlich gratulieren ;)

Aber heute hab ich die Single von den Toten Hosen in die Hände bekommen, ich dachte ja, die sind schon so richtig tot, aber schau an, nicht großartig, aber irgendwie toll.  Dass die Frau Minichmayr mit dabei ist (im übrigen die neue Buhlschaft) ist dann natürlich noch feiner.

Und auch der Herr Brandauer (Lehrer der erstgenannten), angeblich schon jenseits seiner besten Tagen, ist doch noch so viel besser als dieser moderne Theatermist (nackte Schauspieler, schreiende Schauspieler, Publikum wird angefasst, angeschrien und einbezogen und vor allem eines – gelangweilt). Dieses von mir vor vielen Jahren verfasst Vorurteil wurde bei King Lear am Grazer Schauspielhaus mal wieder bestätig. Udo Samel als Lear konnte es leider nicht retten, aber zumindest dafür Sorgen das niemand laut geschimpft hat. Aber er ist ja auch schon ein Alter.

Gute Freunde sind es inzwischen auch immer häufiger, aber wenn ich die jetzt hier mit dem Begriff “alt” verlinke hab ich bald keine mehr.

Das die Alten dann aber immer der Meinung sind, die ÖVP zu wählen, das verstehe wer will. Dort steht ja auch ein Alter an der (EU-)Spitze, der weder Oden verdient hat, noch überhaupt Zustimmung (und eigentlich auch keine Stimmen).

Wenn Sie sich jetzt fragen, also wenn Sie sich überhaupt noch fragen, was das schon wieder für eine zusammenhangslose, egozentrische Meinungsblase ist, dann verstehen sie es solidarische Ergänzung auf die neusten Wertestudien in Deutschland und Österreich. Wenn Sie sich nichts mehr fragen, kann ja sein, das Sie zu alt sind, dann ist die Welt auch in Ordnung. Zumindest Ihre.

Wie alt ist eigentlich der Mensch der den “Sind sie ein Kriesenkind”-Test entwickelt hat? aber darüber reg ich mich dann am Donnerstag im kaffeeSATZ auf.

16
Jun
09

Und ich lebe noch…

Es ist nur alles unheimlich schwierig.

In Wahlen gibt es viel zu beobachten und wenig Zeit zum analysieren.2009 ist da gnadenlos.

Europawahl, Iran, Bundestag. Da hört man viel was unglaublich ist, vieles was einfach nicht mehr ernst zu nehmen ist (so wie die ÖVP-Ignoranz gegenüber Wählerstimmen, so wie die Selbstherrlichkeit der Konservativen nach ihrem Wahlsieg, so die unglaubliche Allwissenheit mitteleuropäischer TwittererInnen, mit der sie meinen die Lage im Iran beurteilen zu können.)

Statt Informationen auffindbar zu machen, überschwemmen sie mit ihren hasttags das Twittermonitoring ohne irgendeine erkennbare Berechtigung. Naja, muss man sich Abhilfe schaffen. Bit2Bit hat diese taugliche Seite empfohlen, sonst hilft leider nur Ignoranz. Ist natürlich tragisch, das man Ignoranz nur noch mit ebensolcher begegnen kann. Aber vielleicht kann der Interneterat oder der Onlinerat da mal etwas Disziplinieren.

P.S. Twitter ist natürlich großartig. Wollte ich ja nie bestreiten. Aber die Benutzer (TwittererInnen), naja, es ist wie mit der Sonne. Zuviel ist einfach nicht gut.

P.S. Der eigentliche Grund mal wieder zu schreiben – Die Ode an den Alten Mann – die kommt dann gleich, hab ich in der Aufregung aus den Augen verloren.

05
Mai
09

Notwendiges Wissen vs. Bloggenswertes Wissen

Zwei flüchtige Bitten wurden mir gestern auf dem Gang der FH zugetragen. Heinz meinte, wir Studenten sollten doch mehr über die Inhalte der Lehre bloggen und Julian bat mich, endlich die produzierten Videos online zu stellen. Beides also heute:

Die Frage, ob es sich über die Inhalte des Unterrichts zu bloggend lohnt, scheint sich nicht nur bei unserem Jahrgang, sondern, so weit ich sehe, österreichweit mit NEIN beantwortet zu haben. Was wäre das für eine Welt: Die akedemische Diskussion wird aus den geistreichen Vorträgen, rauß aus den Hörsäalen in das intellektuelle Netz des WorldWideWeb getragen, um dort in noch geistreicheren Diskussion den Gipfel der Weisheit zu erklimmen.

Der geübte Leser hört schon eine gewisse Ironie und zumindest drei Gründe widersprechen dieser Idee.

  1. Studenten Menschen sind faul. Ohne Zwang passiert gar nichts. Wo kein Abgabetermin, da keine Arbeit. (Ich weiß, es gibt Ausnahmen)

  2. Blogs sind mMn für unfertiges und diskussionswürdiges. Für Dinge, die sich wandeln und morgen schon ganz anders sein können. Die Inhalte des Unterrichts sind zum Großteil dogmatisch (im Sinne von unveränderlich). Die große Syntagmatik des Christian Metz in einem Blog zu diskutieren mag interesannt sein; mehr als der Nachweiß ihrer Richtigkeit/Falschheit/Notwendigkeit oder Überflüssigkeiut wird aber nie gelingen. Metzt wird sie nicht mehr ändern. Sein Syntagmatik ist auch nicht dazu gedacht sich zu ändern, sondern um auswendig gelernt, wiedergegeben und eventuell angewendet zu werden. MeinenFilm hab ich by the way ohne die geringst Rücksicht auf den Herrn Metz gemacht, obwohl ich prüfungsbedingt seine syntagmatische Liste auswendig kann.

    Das Medium >Blog< widerspricht also mMn den Inhalten, die im Medium >Vorlesung< vermittelt werden. (Ich weiß, es gibt Ausnahmen)

  3. Würden Studenten tatsächlich über die inhalte des Unterichtes bloggen, wäre ein großer Teil des Unterrichtes überflüssig. Nämlich der Teil, der sich Jahr für Jahr wiederholt, weil sich nicht verändert. Der „Aufstieg und Fall der Parteipresse im 20. Jrh.“ wird sich nicht mehr grundlegend neu erklären lassen. Sind aber diese unveränderbaren (weil „historischen“) Inhalte des Unterrichts online abrufbar, wird derjenige überflüssig, dessen Aufgabe es ist, dieses Wissen eigentlich zu vermitteln. Das deswegen der Inhalt (also manchmal die Geschichte?) verändert wird, fordert hoffentlich niemand. (Ich weiß, es gibt Ausnahmen)

Bild: jonathanb1989

Bild: jonathanb1989

Damit stellt sich die grundsätzliche Frage, ob nur noch Wissen vermittelt werden soll, das online (noch) nicht abrufbar ist, oder ober wir darauf vertrauen, dass die persönliche Wissensvermittlung durch einen Lehrer/Prof auch dem antiquiertesten Lehrstoff noch mehr Spirit einhauchen kann, als jeder Wikipediaartikel.

Ich tendiere stark zum zweiten, weil ich der festen Überzeugung bin, dass wir mehr von anderen Menschen lernen, als aus Lexika. Und zwar nicht nur die höheren Werte, sondern auch Wissen.

Die Krux besteht darin, dass die Inhalte teilweiße so brutal antiquiert sind, das auch mit der größten Liebe kein „Geist“ mehr zu erkennen ist.

Lange Listen und Tabellen voll willkürlicher Begriffe um etwas zu systematisieren, was in seiner Dynamik und Veränderlichkeit meist gar nicht systematisiert werden will.

Als ob wir einen Film besser verstehen, wenn wir gebannten Blickes vor der Leinwand sitzen und sagen: „Oh, das Syntagma der zusammenfassenden Klammerung nach Metz“. Als ob wir bei der Planung eines Filmes sitzen und uns überlegen, welche Syntagmen wir jetzt mal in welcher Reihenfolge aneinandersetzen.

Heinz von Foerster (den ich, wie Heinz wahrscheinlich völlig zu Recht meint, „etwas falsch verstanden haben könnte“ bringt diesesn Unsinn der Etikettierung besser auf den Punkt, als jeder Student es könnte. H.v.Foerster ist Jahrgang 1911 und schafft es meist ohne aufgepustetes Vokabular mehr zu vermitteln, als viele andere mit ihrer Unmenge an Fachtermini:

„Mich stört das gesamte Vokabular. Wenn jemand von Konstruktivisten und Realisten, Objektivisten, Subjektivisten und Postmodernisten spricht und diese ganze Terminologie ins Spiel bringt, würde ich am liebsten sagen: „Vielen Dank, mir reicht’s ich gehe ins Kino. Das ist interessanter.“

(1. So viel Kino kann sich kein Student leisten. 2. Auch das Kino kann nicht so viel gute Filme bieten, wie da nötig wären. 3. Jetzt kommt der entscheidende Teil:)

„Wollen wir doch, wenn wir miteinander sprechen und uns über Themen unterhalten, die Etiketten weglassen. Warum sollen wir auf die Esel springen, die hier durch die Manege öffentlicher Debatten und Auseinandersetzungengetrieben werden? [...] die einen rufen Muh, die anderen Mäh. Und dann rennen die diversen Esel gegeneinander – und das Ergebnis ist, daß niemand mehr zuhört.“ H.v. Foerster und B. Pörksen: „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“

Darf ich jetzt zynisch fragen, ob H.v. Foerster wegen solcher Passagen bis jetzt noch nicht im Unterricht aufgetaucht ist? ;)

Abschließend noch einmal der Versuch etwas eindeutig zu sein:

Ich habe ja nichts dagegen, die Bücher und Gedanken kluger Leute zu verfolgen, ich sehe auch die Notwendigkeit ein, bestimmte Gedanken nachzuvollziehen, die sich andere Menschen gemacht haben. (Das ist berhaupt eine der größten Notwendigkeiten). Aber ich sehe nicht ein, eine willkürliche Sprache zu lernen, die nur dazu dient, die Gedanken mit Wichtigkeit aufzupusten, ihnen eine „Aura“ zu verleihen, die sie dann mit ebensolchen Begriffen wieder zerstören (Benjamin). Eine Sprache, die von Inhalt und Gedanken völlig ablenkt, weil man sich bei jedem Gedanken damit befassen muss, ob man den verwendeten Begriff auch ja richtig verstanden hat, oder ob er in eben diesem Kontex nicht vielleicht doch etwas anders konotieren könnte (Eco).

05
Mai
09

Lassen Sie es mich Film nennen…

Entweder sollte ich dieses Viedeo wortlos präsentieren, oder aber mit einigen Erklärungen. Entschieden hab ich mich für Zweiteres.
Also:
“Auftraggeber” war die FH JOANNEUM.
Für die Lehrveranstaltung Cultural Studies sollen wir einen Künstler in einem 9-Minuten-Portrait vorstellen und dazu noch einen Film über ein aktuelles Projekt drehen. Ich hatte, das kann ich inzwischen sagen, das Glück die Jazzmusikerin Ángela Tröndle zu porträtieren.
Teil Eins ist fertig, das Video zur Jazzwerkstatt Graz ist in Arbeit.

Die Zutaten für diese Film:

  • Eine gute Musikerin: Ángela Tröndle
  • Eine super Partner und Kameramann: Thomas Pokorn
  • Kaffee im Tribeka
  • Zeit, viel Zeit (2 Drehtage, 5 Schnitttage)
  • Technik, viel Technik (Eine Kamera, 3 Mikros, 2 Leuchter, Stativ, unzählige Kabel, Computer, Schnittprogramm, Werch…)
  • Ausbildung ( Schon anderthalb Jahre( in denen mir wechselnd jede Kompetenz abgesprochen, oder eine gute Zukunft versprochen wurde)
  • Diskussion (Zuletzt noch einmal zwei lohnenswerte Stunden)

Viel Spaß, Kritik erst ab morgen…

02
Mai
09

Politiker auf YouTube – System und Vorschläge

Nachdem ich mich in einem Referat vergangene Woche mal wieder mit dem aktuellen Stand der politischen YouTube-Kommunikation befasst habe, will ich die vorgestellten Ansätze hier fest halten und auf die offen gebliebenen Fragen eingehen. (Völlig zurecht wurde mir nämlich vorgeworfen, dass ich keinen Vorschlag gemacht habe, wie so ein YouTube-Video denn aussehen solle.)

Ganz einfach, weil ich keine Ahnung habe.


Ernst von Glasersfeld hat das Bild des Blinden im Wald entworfen:
Wir kennen den Weg nicht, sondern merken nur durch Fehler (=Gegen den Baum laufen) welcher Weg nicht funktioniert. Irgendwann werden wir eine Idee haben, wie wir durch den Wald kommen, ohne je eine Ahnung zu haben, ob das der beste Weg ist. Dieses Trial-and-Error-Prinzip ist auch bei den Parteien auf YouTube festzustellen. Um die Systematisierung hier bersichtlich zu machen, ein paar Kriterien:

Konzeption: Spontanität vs. Drehbuch
Von den anscheinend spontanen Filmen der Grünen bis zu den durchgestylten Formaten von CDUTV lässt sich auf unterschiedlich viel Mühe und Bedeutungszuschreibung seitens der Parteiverantwortlichen schließen. Offensichtlich ist, dass der Grad der Konzeption keinen Zusammenhang mit der (subjektiven) Qualität hat. Sowohl die Spontanität als auch der Ablauf nach Drehplan sind weder garant für Erfolg, noch dafür, dass es total schief geht.

Inhalt: Der politische Paradigmenstreit der Politik setzt sich in der Visualisierung fort.

Grundlage für diese Unterscheidung war die Arbeit von Dr. Wilhelm Hofmann zu visueller Politik.

Auf der einen Seite gibt es den Versuch politische Themen zu diskutieren (mit sich selbst oder durch Zuschauerfragen) und auf der anderen Seite die konfrontative Auseinandersetzung mit dem Gegner. Hofmann führt die Begriffe von “Diskussionsgemeinschaft” und den “Kampfbegriff” an.

Zwischen diesen beiden Extrempolen liegen viele Schattierungen, so manche Diffamierung des politischen Gegners wird da gekonnt mit ein paar Sachbezügen garniert. Das lässt sich dann kaum noch von aufrichtigen Versuch der Sachdiskussion unterscheiden, in der das Konzept des politischen Gegners widerlegt wird.

Für das Format der YouTube-Videos halte ich diese subtile Mischung aus politischen Kampf und ideologischem Diskurs für Unsinn. Soll es zum Image und zur Identität der Partei gehören, dass sie andere Parteien direkt kritisiert, dann sollte das auch im flüchtigsten aller Medien nicht durch übertriebene Differenziertheit verdeckt werden.

Form: Von der Pressemitteilung zum Parteifernsehen
Meine „Klassifizierung“ (verdammt klingt das important) setzt bei der klassischen Pressemitteilung an und sieht zahlreiche Videos als reine „visuelle Pressemitteilung“.

Was auch immer man sagen will, knallen die Parteien nicht mehr NUR in Pressemitteilung auf die Schreibtische der  Journalisten, sondern sie erliegen dem Glauben, dass sich jemand unbezahlt und in seiner Freizeit damit befassen will. Die klickzahlen zeigen, dass dem nicht so ist.
Die „visuelle Pressemitteilung“ wird besser, wenn sie mit einer politischen Aktion oder einem Event zusammenfällt. Dazu zähle ich neben den Übertragungen politischer Aktionen durch Bsp. Die GRÜNE, auch die Aufforderung zum Dialog. Diese Form des „virtuellen Parteistandes“ transportiert die klassische Basis-Parteiarbeit (Stichwort: Kinderschminken) so gut es geht in Netzt. Meist geht es nicht.

Einen relativ großen Unterschied gibt es zum „Partei-TV“. Hier werden extra für YouTube Formate entwickelt und umgesetzt. Das machen vor allem CDU und FDP. Im Gegensatz zur „visuellen Pressemitteilung“ steht aber hier nicht der reine Transport der Botschaft im Vordergrund, sondern die damit Verbundene Unterhaltung. Parteiliches Infotainment.
Dafür gilt dann meist das gleiche, wie für das journalistische Infotainment. Die Botschaft zählt meist weniger als die Unterhaltung.

Also was nun?Wie macht man es  „richtig“?
Damit ich in dem begonnenen Bild von Glasersfelds Blindem im Wald bleibe, versuche ich gar nicht erst den Weg zum „richtigen Video“ zu beschreiben, der sich aber sicherlich irgendwo zwischen der genauen Justierung der angeführten Kriterien findet. Statt dessen ein paar Formate, die zeigen wie unterschiedliche (subjektiv) gute Videos aussehen können:

Arvid Bell:


Das hat nichts mit einem Webvideo zu tun. Die Grünen haben diese Rede vom Parteitag einfach mitgefilmt und online gestellt (um sie zwischendurch wiederholt zu löschen und damit auch viele positive Kommentare).  Die Tonprobleme bestehen weiterhin. Da ändert sich halt mal mitten im Video die Bitrate des Tons. Unfassbar.

Aber was deutlich wird: Wenn der Inhalt einen bestimmten Drive und eine gute Botschaft hat, ist die Form völlig egal. Das es sich bei Arvid Bell um ein Talent handelt, dass sich kaum Gedanken über die Form machen muss, sieht man in einer weiteren Rede, die genau so grausig gefilmt und genau so toll ist.

Hans-Peter-Haustein


Ein guter Versuch unverkrampft und mit einem Schmunzeln die große Politik zu erklären. Ein schmaler Grad zwischen politischer Botschaft und Unterhaltung, der bei jeder Übertreibung Gefahr läuft, lächerlich zu werden.

CDU TV


ein (suggerierter?) Mehrwert für den Zuschauer, verpackt in einem Format, das zumindest nicht vor Langeweile gähnt. Vielleicht nicht ei

n Format für die breite Masse, aber ein nettes Angebot an die Stammwählerschaft.

Cem Özdemir: Ein Versuch


Hier bin ich auf die nächste Folge gespannt. Ganz ohne jeden Inhalt wird sich ein solches Format wohl nicht durchsetzen. Die hemdsärmliche und unaufdringliche Art wirkt aber so lässig wie Obamas aufgekrempelte Hemdsärmel. Das ist gut, aber ob es wirklich gut ist, wird sich zeigen wenn Cem Özdemir länger im Bild ist. Das er nach 60sek. weder langweilig noch nervig ist, darf man erwarten. Das schaffen nur Claudia Roth und Roland Pofalla (jmd. vergessen?)

Ob diese Auswahl jetzt zu euphorischer Freude über die hohe Qualität der politischen YouTube-Videos führt, oder ob Sie sich fragen, wo jetzt die wirklich tollen Videos sind, dass liegt wieter bei Ihnen. Sollte ich überragendes oder unterirdisches versäumt haben, nur her damit.
Zu Guter Letzt:
„2009 ist das Jahr der Werbevideos“ Das kann ich Ihnen nicht vorenthalten. Hab es eh schon getwittert. Das ist einfach nur fantastisch.

21
Apr
09

EIN ♥ FÜR BLOGS

Darauf hab ich gewartet. Endlich eine passende Gelegenheit mich bei zahlreichen Bloggern dafür zu bedanken, dass sie meinen Feedreader und meinen Kopf füllen. Ich werde nicht alle hier vorstellen können, aber diejenigen bei denen es sich auch immer wieder lohnt den Feedreader zu verlassen und sich Zeit zu nehmen. Für kluge Gedanken und spannende Persönlichkeiten:

VIP’S

EnlargeYourPen

Frequenz, Länge und Inhalt sind immer wieder überraschend. Bei einer Textzeile schreibt christian zwei Zeilen zwischen eben diesen. Und die lohnt es zu lesen.

intasiti

Markus bloggt dezent, ebenso angenehm dezent ist seine Ironie.

Luca

ist ein Sonderfall. Nach meinem Befürchtungen auf einen lebensfernen Nerd zu treffen hab ich auf dem Klagenfurter Barcamp einen gescheiten Denker getroffen. Über Technik bloggt er kaum noch, dafür umso besser hier. Insbesondere der Revolutions-Text, dessen Antwort von mir noch zwischen Tastatur und Monitor schlummert.

Wissen belastet.

Max hat die Politik und ihren Umgang mit dem Internet gut im Blick und im Gegensatz zu einigen anderen “Politbloggern” spart er sich plakative Polemik.

Stellar

Ist merkwürdig. Ich weiß nicht warum.

Was mit Medien

Und alles was dazu gehört. Zwei sympatische Stimmen mit jeder Menge Ahnung von der deutschen Medienlandschaft. (Podcast)

Lost and Found

tiefgedacht

(Lese ich noch nicht lange.) Mathe, München und Physik. Dinge die ich nicht vergessen will.

Die ganzen Politkinfowerchfeeds erspare ich Ihnen hier. Das hat eh weniger mit Herz, als mit Hirn zu tun. Auch hab ich jetzt nur das eine, das liebgewonnenste Prozent aufgelistet. Weitere Empfehlungen gibt es immer wieder hier.

Traurig könnte ich werden, wenn ich die Blogs zähle, die im letzten halben Jahr nahezu gestorben sind. Vielleicht hat es was mit dem parallelen Twitterhype zu tun. Ich weiß es nicht, freue mich aber, dass es immer noch so hervorragende Blogs gibt. Keep on blogging…

15
Apr
09

Spaß, wir machen das doch nicht zum Spaß

Es lässt sich nicht vermeiden.

Wenn es überall crasht und krieselt, dann drängen sich Gedanken über die Zusammenhänge von schlechtem Bildungssystem, Wirtschaftskrise, kränkelndem Gesundheitssystem und global-politischer Unsicherheit nahezu auf.

Was bedingt was?

Ist die schlecht Ausbildung der Grund für durchschnittlich sinkendes Niveau in den Medien? Ist das der Grund für Entpolitisierung? Folgt daraus ein nahezu unkritische Verschiebung der weltpolitischen und wirtschaftlichen Machtzentren? Or the other way round?

Warum hält jeder Obama für einen Retter, nur weil er, was nicht schwer war, besser und sympathischer ist als sein Vorgänger?

Oder ist er gar der Grund, warum die Umfragen für die EU-Wahl so düster sind? Obama wirds schon richten. (Zum Glück macht sich wenigstens eine kleine Twitter-Community darüber lustig. Stichwort: Obamoida)

Ich hab ja nichts gegen Erlösung. Ich sehe sie nur nirgendwo. Statt dessen sehe ich überall Ablenkung. Die Krise muss Spaß machen. Oder Langweilen.

Neil Postman hätte seine Freude. So, wie die Aufgabe des Fernsehen inzwischen ohne jeden Fernseher funktioniert. Überall Krise, aber solange alles noch mit einem “Wirtschaftskrisenwitz” zu retten ist…

Ein bißchen Obama hier, ein bißchen Aufbruch da und dann schnell wieder an die Hausaufgaben und den Wochenendeinkauf.

So lässt sich noch nicht einmal feststellen, ob etwas schief läuft. Ist das ein jungjournalistisch-fatalistischer Blick? Oder stimmt irgendetwas nicht? Sollte es nicht meine Aufgabe sein, Antworten zu finden?

Das klingt vielleicht alles ziemlich verwirrt, kann auch alles seine Ursache darin haben, soviele “Banalitäten” erledigen zu MÜSSEN (Der Zwang ist das Schlimmst und gleichzeitig die beste Ausrede).

Aber das dumpfe Gefühl wegen all dieser Banalitäten den Sinn zu verpassen ist unangenehm.

Auch soll dieses Unwohlsein durch diesen Blog nicht verschwinden. Das wäre fatal, aber eine Memoriam wider die Banalitäten, ein Erinnerung ans Ungehorsam; das darf in diesem Blog schon drin sein. Ebenso wie tolle Musik. Ein wunderschöner Versuch das “Ganze” zu erklären. Nur leider nicht mit dem gewünschten Erfolg. (Außerdem MEIN Beitrag zu den irreführenden Nebensächlichkeiten.) Es ist alles ganz schrecklich.


14
Apr
09

Die Zerteilung des Selbst in verschiedenen Welten

Auf Wunsch einer lieben Freundin will ich hier einmal mehr (selbst-)reflektierend auf die mögliche Veränderung der eigenen Persönlichkeit durch “SocialWeb” eingehen.

Ihre Vorstellung: Durch Blogs, SocialNetworks (SN) geht die Persönlichkeit verloren und es kommt zu einer “Zerteilung des Selbst in verschiedenen Welten”. Das eine andere gute Freundin gerade all ihre SN-Profile gelöscht hat, zeigt, dass wir von der suggerierten Selbstverständlichkeit im Umgang mit dem Web 2.0 noch weit entfernt sind.

Hinter dieser Vorstellung steht das Bild der “Webidentität” und die Frage, wie sehr sich diese mit der eigenen und nicht-virtuellen Persönlichkeit deckt oder decken soll.

Wer ist also Michael Thurm und wer ist michaelthurm? Ich werd es nicht verraten, aber ein paar grundsätzliche Gedanken über Gefahren und Vorteile dieser “Zerteilung” schreiben.

You are your Content

Während wir im realen Leben eine Vielzahl komplexer Interessen haben und damit schwierig zu verstehen sind, lässt sich das “Online-Ich” auf das Wesentliche reduzieren. Durch den Filter des Internet kann also jeder das Bild, das sich andere von Ihm machen sollen, schärfen und auf das Wesentliche konzentrieren.

Konkret ist es für niemanden interessant, warum ich bin wie ich bin. Hier im Blog kann ich aber auswählen, was von mir für andere (hoffentlich) interessant ist. So entsteht sicherlich ein “zerteiltes” und unvollständiges “Online-Ich”.

Das ermöglich aber einen thematischen Austausch und vor allem Bekanntschaft mit “Online-Anderen”. (Photographen, Politischen Menschen, Phlegmatikern…)

Ein gemeinsames Thema findet sich nämlich viel eher also eine Konkruenz zweier komplexer Persönlichkeiten. Die Einfachheit im Internet erleichtert den späteren Kontakt.

Es geht nicht darum, dass die Persönlichkeit völlig verschwindet. Das halte ich für unmöglich und auch nicht ertrebenswert. Dimido begründet hier recht knapp und einfach warum. Aber die Reduktion der Persönlichkeit auf das Mitteilenswerte halte ich schon für eine (nicht nur online) wünschenswerte Einstellung.

Das hat auch eine

Wirtschaftliche Bedeutung

Klaus Eck beschreibt hier eine Art  “Human-Credit”, der zu Kontaktanfragen und/oder Aufträgen führen kann. Diese wären ohne ein (gute) Identität im Netz nicht möglich.

Den Schwerpunkt des Artikels legt Klaus Eck aber auf 6 Punkte eben diese Online-Identität zu erreichen und auch wenn ich darin mit Ihm nicht einer Meinung bin, so bleibt doch die Notwendigkeit einer bewusst gestalteten Online-Identität ein von uns beiden vertretenes “Ziel”.

You are transparent

Die oberen Abschnitt sind für mich ein wenig Ziel und Selbstanleitung.

Darüber hinaus besteht natürlich, vor allem in klassischen SocialNetworks die Gefahr, dass das “Online-Ich” nicht gestaltet wird, sondern unüberlegt und ohne jede Reflektion entsteht. Das kann zu einer ungewollten Verzerrung der Fremdwahrnehmung kommen, denn wenn keine klare Reduktion der Persönlichkeit wahrnehmbar ist, kann der Eindruck entstehen, das “Online-Ich” SEI das “Ich”. (Psychologen uns Soziologen mögen beurteilen ob das wiederum dazu führt, dass sich das “Ich” dem “Online-Ich” anpasst. Ich befürchte es.)

Die “Zerteilung” ist also keine Gefahr, sondern bis zu einem bestimmten Punkt erstrebenswert.

Urs Gasser sieht allerdings im Interview mit der SZ die Gefahr einer “klebrigen Identität”. Damit ist in erster Linie wohl gemeint, das uns ein einmal erzeugtes “Online-Ich” länger anhängt, als uns vielleicht lieb ist.

Müssen wir also von der ersten Minute jede Online-Aktivität planen? Kleben die Bilder des ersten Alkoholrausches bis zur Rente an den Klowänden des Internets?

Wahrscheinlich nicht, aber niemand kann es ausschließen. Deshalb bieten sich einige grundsätzliche Strategien an:

Save Your Data

Behalte den Überblick und die Hoheit über deine Daten. Stelle sicher, dass du alles Ändern und Löschen kannst, was du willst. Stell sicher, das niemand anderer deine Online-Identität verändern kann.

Save Your Domain

Verhinder, dass jemand anderer deine Identität überdeckt. Sichere deine Usernamen, Domainnamen und stelle Trittbrettfahrer so früh wie möglich als solche dar.

Save your IQ

Stichwort: Selbstreflektion. Nur wer anderen zuhört, wird in der Lage sein, das eigene Handeln zu reflektieren. Webkonsum und Produktion sollten in einem Verhältnis stehen. Wenn du nciht mehr weißt WAS und vor allem WARUM du es tust, wird es nicht gut.

Save Your Identity

Stichwort: Brand. Mach klar wofür du stehts. Schärfe deine Authentizität. Nicht, indem du alles offenbarst, sondern indem du deine Profession zum öffentlichsten Teil deiner Online-Identität machst.

Das eine zu aktive und vor allem unreflektierte Nutzung zur gänzlichen Ablehnung von SocialNetworks führt, ist für mich logisch. (Siehe Einleitung)  Dank Rupprecht kann ich dazu noch auf einen sehr aktuellen Artikel des Schweizer Fernsehens hinweisen.

Das nötige Gebet, von der Technik, die nichts dafür kann, wie sie benutzt wird, ist alt und überflüssig.  If you not how to use it’s benefit, it will be your profit.

Und sonst gilt: Sei kein Schaf. Wenn doch, dann ein solches.

01
Apr
09

Lesen und Schreiben

Es ist mal wieder so weit: Zeit für egoistische Selbstreflektion.

Normalerweise macht man das zu regelmäßigen Blogjubiläen, aber die meisten von Ihnen kennen meine grundsätzliche Ablehnung von zeremoniellem Geburtstagsgehabe. (Heist nicht, dass ich keine Geschenke haben will, nur eben unterm Jahr, das erhöht auch den Überraschungseffekt)

Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um die „Regelmäßigkeit“ mit der ich hier anscheinend nicht ganz ohne Ihr Interesse schreibe. (An dieser Stelle vielen Dank für Mühe und Aufmerksamkeit an die meisten Kommentatoren)

Nur, mit der aktuellen Form der „Unregelmäßigkeit“ bin ich nicht zufrieden. Nicht, dass ich wieder zum regelmäßigen Montagspost zurückkehren will, aber ich befürchte, die fehlende Artikulations-Organisation könnte zu einem ähnlichen Ende führen, wie es zahlreiche Blogs im letzten halben Jahr erfahren haben. Meine Gast-Autorenschaft bei rigardi ist schon viel zu sehr auf dem weg dahin.

Dabei währen G20-Treffen, 60 Jahre NATO und bevorstehender EU-Wahlen natürlich Ideale Themen, um  zu schreiben.

Aber leider sind sie der Grund NICHT zu schrieben.

Je mehr Dinge es gibt, über die ich schreiben will, umso mehr will ich auch vorher lesen. Dabei wird es zunehmend schwierig, dem Lesen (nennen wir es ruhig Recherche) ein Ende zu setzen und einen, möglichst geistigen, Erguss freizulassen.

In letzter Zeit war es meist soweit, wenn ich der Lektüre überdrüssig war. Leider ein sehr zufälliger und inzwischen immer seltener Fall.

Zudem mündet der Großteil des produktiven Hirnschmalzes in „Erledigungen“ für die Uni oder aber in liebgewonnene Projekte wie JUKreiz.

Nicht, dass es schade darum wäre, im Gegenteil. Nur bieten sowohl Radiosendung als auch Podcast nur begrenzte Möglichkeiten, außerdem fördern sie kaum, was ich dringend nötig habe. Nämlich Schreibpraxis. Auch den Ansatz den Markus Zottler hier vorgestellt hat, musste ich (wie offensichtlich auch er) wieder aufgeben. Die entstandenen Vielschreibattacken waren zwar produktiv, aber voller Fehler.

Solange ich keine besser Idee habe, wer ich es wohl bis zum Sommer so versuchen:

Zwei Tage lesen, einen Tag schreiben.

Das heist nicht, dass sie jetzt aller drei Tage hier etwas lesen müssen, aber hoffentlich doch, dass etwas mehr vom „Rezeptionsschmalz“ zu „Artikulationsschmalz“ verdaut wird.

Ich bin selbst noch skeptisch, ob dieser merkwürdigen Regel, aber nachdem die Kantsche Methode:

“Die Visionen von heute sind die Ideen von morgen, und diese Ideen werden die Realität von übermorgen sein, wenn wir sie nur beharrlich verfolgen”

eher dazu führt, sich mit dem bloßen (Nach-)Denken zufrieden zu geben und auf “übermorgen” zu warten . Aber in keinster Weise regt diese Einstellung zur Produktion an. Einen Versuch sollte die Regel also Wert sein.

__________________________

Darüber hinaus, darf ich in diesem eh schon völlig Egoistischen „Tagebucheintrag“ noch auf eine (schau an, es geht doch) Produktion hinweisen.

Bis jetzt hatte ich es leider verabsäumt, das großartige FAZIT hier zu erwähnen. Dank Chrisitian konnte ich dem geschätzten Markus Zottler ein Interview veröffentlichen.

Gedruckt. Auf echtem Papier. Zum Anfassen.

Das ist dann doch nochmal schöner, als alles was hier so in diesem Internet artikuliert wird. Trotzdem auch an dieser Stelle die Online-Version des Interviews mit der SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas:

„Das ist ein Einsparungspotential“

(Und sehen sie, diese Seite Texte habe ich an diesem ersten April nur zusammen gebracht, weil ich bis jetzt kaum gelesen habe. Die nächste ist auch schon in Arbeit, und wird sich einmal mehr mit dem Zusammenspiel von Online- und Offline-Welt befassen. Auf Wunsch einer lieben Freundin, denn „Auftragstexte“ sind eh die beste Motivation und der beste “Zwang” zu Regelmäßigkeit)




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