Unabhängig von der hoffentlich noch nicht abgeschlossenen Diskussion des letzten Eintrags: mein Montagsblog. Diesmal mit einer Sammlung von digitalen Antworten auf die Frage wo wir eigenlich sind.
Mit dopplr, plazes, und couchsurfing existieren 3 Plattformen, die genau diese Frage beantworten wollen.
Alle wollen uns sagen, wo unsere Bekannten gerade sind und alle wollen unseren Bekannten sagen, wo wir gerade sind.
Der Vorteil dieser digitalen Methode ist, dass wir mit wenig Mühe einen großen Bekanntenkreis erreichen können und nicht jeden einzelnen anrufen müssen und fragen, ob er dann und dann. dort und dort ist, und vielleicht da oder dorthin mitkommen will.
Das ist das Hauptprinzip von dopplr.
Dort kann ich meine geplanten Reisen eingeben, kann schauen wohin mein Bekanntenkreis reist und wenn es Überschneidungen gibt, bekomme ich automatisch eine Meldung.
Dopplr lässt sich wunderbar bei Facebook integrieren, ist einfachst zu bedienen und wird zumindest in meinem Umfeld nur zu wenig genutzt, als das es wirklich zu häufigen und erfreulichen Reisebegleitungen kommt.
zielt eher auf den aktuellen Aufenthaltsort ab und zeigt mir dann an, wer sich gerade in meiner Umgebung befindet. Aber selbst in Wien waren letztes WE gerade einmal eine Handvoll Menschen online. Die Idee ist nett, bringt aber im Moment noch nicht all zu viel. Wird wohl erst interessant wenn ich dann schauen kann wer die hübsche frau am Nachbartisch ist… und ob die dann noch will, dass ich das weiß???
@ktualisierung 3:21pm: sehe gerade, wurde von nokia gekauft. Damit wird wohl bald meine Handy verfolgt werden AHHHHHHHHHHH
Zu guter Letzt: Couchsurfing.
Eine Plattform in der ich jetzt seit einem Jahr bin, meine erste Web 2.0 Erfahrung und ich bin nach wie vor davon überzeugt. Kurz das Prinzip: Du legst dir ein Profil an, schreibst wer du bist und wo du wohnst und ob die Möglichkeit besteht, bei dir zu übernachten.
Alle reisenden Couchsurfer, die dann in deiner Staat sind, können dich fragen, ob sie bei dir übernachten und wenn du unterwegs bist, kannst du schauen wer dir eine Couch anbietet. Die „Sicherheit“ wird durch eine System gewährleistet, bei dem du nach jedem Besuch deinem Gast/Gastgeber ein „Sicherheitszertifikat“ (Verifikation) hinterlassen kannst. So baut sich nach einer gewissen Zeit eine „Wolke des Vertrauens“ um jedes Profil auf.
Mir brachte Couchsurfing bis jetzt nur Vorteile:
Ich hab viele nette Menschen kennen gelernt, hab gelernt wie schnell man anderen Menschen seinen Wohnungsschlüssel anvertrauen kann (wenn man will) und natürlich hab ich jede menge Geld für Übernachtugen gespart. Eine feine Web 2.0 Plattform, die es schafft auch die realen Menschen ein wenig zu verbinden. Einfach schön und trotzdem wahr.
TROTZDEM:
Ich bin natürlich DAGEGEN, schon aus Prinzip;-)
Würd mich freuen wenn bald einige nette Menschen die Welt des Couchsurfens entdecken – you will find me.
Das Video diesmal aus meiner altverdienten Heimat Sachsen. (ist aber nur was für harte jungs
oder hätte ich das nehmen sollen???













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