Die eh schon fruchtbare Diskussion zur Studiengangskultur hat noch mal ein paar Stimmen bekommen, die vielleicht nicht nur von mir beachtet werden sollten.
Endlich wird auch das Thema aufgegriffen um das es eigentlich ging: Das gemeinsame Lernen von Studierenden und Lehrenden. Der “Einzelfall” war mehr Auslöser und ist wahrscheinlich eine Diskussion für sich. Den ersten Schritt sehe ich eigentlich darin, dass Lehrende auf solche Äußerungen (also den Post) eingehen. Entweder in der Diskussion oder im direkten Gespräch, beides ist geschehen und beides hat mich nicht nur aus eitlen Motiven gefreut.
Was sich zeigt sind zwei klare Positionen. Die eine, des gemeinsamen Lernens, die wunderbar verführerisch ist und genau so gute Seiten hat wie die pädagogische. Ein Lehrender hat eben meistens ein paar Jahre an Erfahrung und sollte dieses Wissen auch weitergeben. Ich bin allerdings der Meinung, das eine Vorlesung zwar nötig ist, in ihr auch kein gemeinsames Lernen stadtfinden muss, aber sie sollte dann wohl mehr im Einordnen der Literatur bestehen, als in deren Wiedergabe.
Vor dem Hintergrund des so (nicht gemeinsam) Erlernten ist es dann sicherlich sehr gut möglich:
1. auf Augenhöhe
2. gemeinsam
3. und liberal
Standpunkte zu diskutieren und verschiedene Lösungsansätze zu diskutieren.
Soviel in Kürze, vielleicht verlagert sich die Diskussion jetzt hierher und vielleicht geht sie weg von der persönlichen Ebene des gegeneinander/übereinander schimpfens. Auch wenn ich da viel zu oft dabei bin.
ein weiterer Hinweis auf einen neuen Podcast von mir. Da der Ösi nicht da ist und so der wöchentliche Podcast zu SPIEGEL und profil nicht in gewohnter Manier stadtfinden kann, gibt es eine Extraausgabe die den Spiegel Verlag und das Magazin im Allgemeinen vorstellt. Natürlich im Nachrichtenfluss
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